Thermodruckverfahren im Detail

Was ist ein Thermodruckverfahren und wie kann ich sichergehen, dass ich die richtige Thermotransferfolie für meinen Drucker verwende?

Bevor wir uns dem Thema der richtigen Transferfolie widmen, lassen Sie uns einen Blick darauf werfen, was das Thermodruckverfahren ist.

Was ist ein Thermodruckverfahren?

Dieser Ausdruck beschreibt ein Digitaldruckverfahren, bei dem ein bestimmtes Material auf Papier (aber auch andere Druckmedien) übertragen wird. Dies geschieht durch Hitze, sodass die Beschichtung auf der Folie schmilzt und daher auf dem zu bedruckenden Material haften bleibt. Dieser Vorgang ist nicht zu verwechseln mit dem Direktthermal-Druck, bei dem keine Folie verwendet wird.

Was ist ein Thermotransferdrucker?

Ein Thermotransferdrucker ist eine Art von Drucker, bei dem der auf Wachs oder Harz basierende „Toner“ schmilzt und so auf das Papier übertragen wird. Diese Art von Drucken eignet sich ausgezeichnet, wenn man Barcodes drucken möchte, da diese Drucke wasser- und lichtbeständig sind.

Wie funktionieren Thermotransferdrucker?

Etikettendrucker bei der ArbeitDie Hauptfunktionskomponente eines Thermotransferdruckers ist der Druckkopf. Was immer das Druckmedium ist, es erstreckt sich über die gesamte Breite des Druckbandes und besteht aus winzigen Stiften, die sich erhitzen. Jeder dieser Stifte entspricht einem Pixel. Pixelgröße und Dichte unterscheiden sich von Drucker zu Drucker – bei vielen handelsüblichen Modellen liegt die Resolution zwischen 203 und 300 dpi.
Das Schlüsselmaterial im Thermotransferdruck ist das Thermotransferband, eine aus klarer Kunststofffolie hergestellte Rolle, die auf einer Seite beschichtet ist. Am häufigsten ist die Tinte schwarz, sie ist aber auch in anderen Farben erhältlich. Und wie schon erwähnt, die Farbbandbeschichtung ist aus Wachs, Harz oder einer Kombination aus beiden. Das Papier wird nun zwischen Druckkopf und Band durchgezogen, sodass das Image übertragen werden kann.

Der Druckkopf wird durch einen Mikroprozessor gesteuert, der die Heizstifte, je nach Bedarf erwärmt oder abkühlt. Die nicht beschichtete Seite der Folie ist daher auf der Seite des Druckkopfes, während die beschichtete Seite im Kontakt mit dem Etikettenmedium ist. Der Wärmeprozess überträgt dann die Tinte von dem Band auf das Etikett.
Man unterscheidet prinzipiell zwischen zwei Thermotransferdruckern: Flachkopf- und randnahen Drucker.

Was ist der Unterschied zwischen Wachsbasis- und Harzbasis-Thermofarbbändern?

Der Unterschied bei dem endgültigen Ergebnis ist mit größter Wahrscheinlichkeit nicht unittelbar wahrnehmbar. Tatsache aber ist, dass alle Thermotransfer-Druckfarben verschieden sind. Es ist gut, sich zu überlegen, was man drucken will und was die Anforderungen an den Thermotransferdrucker sind. Damit kann man sicher gehen, auch das richtige Transferband für den Job zu verwenden. Die Eigenschaften von Wachs und Harz sind verschieden, können im Allgemeinen aber nicht ausgetauscht werden, in manchen Fällen ist jedoch eine Wachs-Harz-Hybrid Thermaltransferfolie angebracht. Im Folgenden geben wir eine kleine Übersicht für die Anwendungen der drei wichtigsten Thermotransferfarben:

  • Wachs-Thermotransferfolien
    Diese eignen sich ausgezeichnet, wenn man Etiketten auf Papier druckt. Wenn sie richtig geschützt sind, dann können diese Etiketten für Jahre halten. Wachs-bedruckte Etiketten müssen jedoch trocken bleiben und sind empfindlich gegenüber Erosion, Chemikalien und Ölen. Wachsfarben können verschleißen oder schmelzen.
  • Wachs-Harz-Verbindungen:
    Diese eigenen sich ausgezeichnet für glattes und beschichtetes Papier. Die Wachs-Harz-Kombination erzeugt ein eher verfeinertes Bild. Obwohl diese auch geschützt werden müssen, sind sie jedoch mehr hitzebeständig als Wachs-Etiketten.
  • Resistent gegenüber Chemikalien
    Übersteht auch manche Chemikalien

    Reines Harz: Von allen drei Möglichkeiten ist Harz alleine das härteste Material, das ein Thermotransferdrucker verkraften kann; für Papier ist es jedoch ungeeignet. Harz-basierte Thermaltransferfolien sind so konstruiert, dass sie auf Vinyl, Polyester und Polypropylen-Etiketten verschmelzen, was sie unglaublich langlebig macht. Harz eignet sich einmalig für Kunststoffetiketten und widersteht auch den härtesten Wetterbedingungen für Jahre. Diese Etiketten sind wasser- und lichtbeständig und je nach Material sind sie auch resistent gegenüber Ölen und Chemikalien. Harz-Thermaltransferfolien finden ihre Anwendung überwiegen in der Auto-, Luft-, Marine- Industrie und überall dort, wo gefährliche Chemikalien verwendet werden.

Was sind die Vorteile von einem Thermotransferdrucker?

  • Haltbarkeit und Farbechtheit: Besonders die Wachs-Harz-Verbindungen sind, wenn man auf Papier druckt, durch ihre Haltbarkeit und Lichtbeständigkeit nicht zu schlagen.
  • Überzeugend im Barcode-Druck. Wenn Barcodes auf bestimmten Produkten angebracht werden, sollten diese optimal lesbar sein.
  • Möglichkeit verschiedener Printmedien: Mit einem Thermotransferdrucker müssen man sich natürlich nicht auf Papier beschränken. Label Network bietet eine beeindruckende Vielfalt von Printmaterialien. Von reflektierenden und manipulationssicheren hin zu selbstklebende Etiketten. Jetzt anfragen!