Mineralwasser-Etiketten – worauf es ankommt, kompakt erklärt

Die Etikettierung von Lebensmitteln unterliegt in Deutschland strengen Regularien. So verhält es sich natürlich ebenso mit Mineralwasser. Wir erklären, worauf es neben den gesetzlich geregelten Vorschriften bei der Herstellung von gut gemachten Mineralwasser-Etiketten ankommt.

Zunächst einmal ist zu sagen, dass der Begriff „Mineralwasser“ nicht einfach auf jeder Wasserflasche Verwendung finden darf. Denn um diesen Namen tragen zu dürfen, muss das Wasser bestimmte Kriterien erfüllen. Man unterscheidet zwischen folgenden Wassersorten:

Mineralwasser

Wird aus unterirdischen Quellen gewonnen und ist dadurch von Verunreinigungen von außen geschützt. Es muss am Quellort abgefüllt und noch vor dem Verkauf strengen Kontrollen unterzogen werden. Es ist das einzige amtlich anerkannte Lebensmittel in Deutschland.

Heilwasser

Heilwasser ist im Prinzip ein Mineralwasser, welches neben dem amtlichen Anerkennungsverfahren für Mineralwasser darüber hinaus auch dem Arzneimittelgesetz unterliegt. Hier werden vorbeugende, lindernde und heilende Wirkungen des Wassers überprüft.

Quellwasser

Auch das sog. Quellwasser wird aus unterirdischen Quellen gewonnen und ebenso am Quellort abgefüllt. Im Unterschied zum Mineralwasser unterliegt es jedoch nicht denselben strengen Anforderungen für Reinheit. Die amtliche Anerkennung entfällt hier.

Tafelwasser

Das Tafelwasser kann ein Gemisch aus verschiedenen Wasserarten sein. Nicht selten wird es industriell hergestellt und ist demnach kein reines Naturprodukt mehr. Die Mischung von Trinkwasser, Mineralwasser und anderen Wasserarten ist erlaubt, so lange die Anforderungen für einfaches Trinkwasser eingehalten werden.

Trinkwasser

Oder anders gesagt: Leitungswasser. Es besteht aus Grundwasser und Oberflächenwasser und unterliegt der Trinkwasserverordnung. Hierdurch wird die Qualität des Wassers für den Verzehr gewährleistet. Der Versorger muss durch verschiedene Maßnahmen die Reinheit des Wassers verantworten.

 

Welche Angaben auf Mineralwasser-Etiketten gehören:

Musteretikett für Mineralwasser
Etikettenmuster der Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM)

Anhand des Bildbeispiels lässt sich die Zusammensetzung von Mineralwasser-Etiketten einfach beschreiben:

  1. Zuerst muss der Name der Quelle aufs Etikett
  2. Der Ort der Quelle / Abfüllung
  3. Die Wasserbezeichnung „natürliches Mineralwasser“
  4. Angaben über die chemische Zusammensetzung gehören ebenso aufs Etikett.
  5. Anschrift des Abfüllers
  6. Mindesthaltbarkeitsdatum

 

Worauf es bei der Herstellung von Mineralwasser-Etiketten ankommt:

Neben den gesetzlich geregelten Pflichtangaben, kommt es natürlich auf die Umsetzung des individuellen Designs an. Hierbei nutzen die Hersteller / Abfüller das Etikett, um Ihre Marke in Szene zu setzen. Natürlich bietet sich das Etikett gerade in der Kundenkommunikation besonders an, da es der unmittelbare Weg ist, dem Kunden eine Kaufbotschaft zu senden.

Gerade die vermehrte Verwendung von PET-Flaschen mit umlaufenden Etikettenbanderolen bieten den Herstellern mehr Platz als die alten Bauch- und Rückenetiketten auf Glasflaschen. Diesen Platz nutzen viele Produzenten zu Marketingzwecken.

Bei der Herstellung von Mineralwasser-Etiketten stehen den Produzenten unterschiedliche Materialien, angefangen vom transparentem Kunststoff bis hin zu Papier zur Verfügung. Die Ausgestaltung richtet sich hier bei Label Network stets nach dem Kundenwunsch. Unterschiedliche Druckverfahren ermöglichen darüber hinaus die Umsetzung nahezu aller denkbaren Designvorstellungen. Gerade bei mittleren und größeren Auflagen empfiehlt es sich daher, sich von einer auf den Etikettendruck spezialisierten Druckerei beraten zu lassen.