Honigetiketten – für Imker&Verbraucher

Wie jedes andere auf dem Markt erhältliche Lebensmittel muss auch der Honig laut der Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) entsprechend etikettiert sein. Um das sicher zu stellen, wurden im November 2014 eine Etikettierungsrichtlinie, die deutsche Kennzeichnungsverordnung, sowie die europäische und die deutsche Nährwertkennzeichnungsverordnung vorgestellt; verbindlich für alle Honig-Händler. Allerdings ist die deutsche Honigverordnung davon nicht betroffen.

Wichtige Angaben bei Honigetiketten

Honigetiketten drucken lassen
Professionelle Honigetiketten lassen Ihr Produkt aus der Masse herausstechen

Bei den Etiketten gibt es jedoch einige Pflichtangaben, die zur Bezeichnung obligatorisch sind und beachtet werden müssen, bevor Sie Ihre Honigetiketten drucken lassen.
Dazu gehören:

  • Bezeichnung: z. B. Waldhonig, Blütenhonig, etc.
  • Nettofüllmenge: beträgt diese zwischen 200 – 1.000g, dann muss die Schriftgröße 4 mm betragen.
  • Ursprungsland
  • Mindesthaltbarkeitsdatum; hier treten bestimmte, festgelegte Formulierungen in Kraft. Z. B.: „mindestens haltbar bis …“ sowie die neuen Vorschriften gemäß der Lebensmittelinformationsverordnung.
  • Aufbewahrungsanweisungen: empfohlen wird dabei auf den Etiketten ein bestimmter Wortlaut, wie zum Beispiel „Trocken, dunkel und vor Wärme geschützt lagern“. Mindestschriftgröße für alle Pflichtangaben beträgt 1.2 mm, gemessen an den Kleinbuchstaben; mit der Ausnahme von Kleinpackungen. Beträgt die Gesamtoberfläche weniger als 80 cm², sollte die Mindestschriftgröße 0,9 mm groß sein.
  • Die Nährwertdeklaration und Zusatzstoffe, die für andere Lebensmittel zu den Pflichtangaben gehört, sind seit Dezember 2016 für Honigglasetiketten nicht mehr erforderlich.
  • Ein zusätzlicher Aufdruck könnte über die Verpackung informieren. Z. B.: Mehrweg- oder Pfandglas.
  • Neben den Pflichtangaben gibt es aber auch „Angaben“, die auf dem Honigetikett nicht aufscheinen dürfen. Dazu gehört Werbung für das Produkt, die als irreführend gesehen werden kann. Etwa Anmerkungen, die eigentlich bei Honig eine Selbstverständlichkeit sind (Naturprodukt, wabenecht, naturbelassen, etc.).
  • Auch Werbungen mit krankheits- bzw. gesundheitsbezogenen Angaben dürfen durch Imker nicht auf dem Honig-Etikett oder der Verpackung miteinbezogen werden, das heißt Angaben wie „Honig hat Heilwirkungen für …“

Wie der Druckprozess abläuft

Die Etiketten für Ihre Honiggläser können Sie ganz bequem bei uns drucken lassen. Wahlweise stellen Sie das Layout – als Alternative bieten wir ein auf Ihr Produkt abgestimmtes individuelles Design oder Motiv an. Sie können im Anschluss aus verschiedenen Formen für das Etikett wählen und bestimmen, für welchen Einsatzort die Aufkleber gemacht werden sollen (bspw. Front- oder Siegeletikett). Ebenso können verschiedene Etikettenarten ausgewählt werden, um Ihren Honig möglichst individuell zu präsentieren. So werden Nassleimetiketten ebenso gerne wie selbstklebende Rollenhaftetiketten gewählt – lassen Sie sich zu den einzelnen Vorteilen beraten! Wir können kurzfristig mittels Offsetdruck oder Digitaldruck die Aufkleber und Banderolen liefern.

Etikettierung Ihres Produkts beim Profi

Sind all die oben genannten Angaben nicht in Übereinstimmung mit der Lebensmittelinformationsverordnung, kann es passieren, dass der Imker sein Produkt vom Markt zurückziehen und neu etikettieren muss.
Gemessen an all den erforderlichen Vorschriften bezüglich der richtigen Honigetikettierung ist es offensichtlich, dass ein seriöser Imker eine Druckerei beauftragen wird, die sich auf das Drucken von Honigglasetiketten spezialisiert hat.
Die richtige Etikettendruckerei versteht nicht nur die rechtlichen Vorschriften, hier findet der Kunde die nötige Hilfe und Information. Besonders praktisch ist auch, dass von einer Vorlage immer wieder Neuauflagen gedruckt werden können, sobald ein Entwurf steht.
Ist der Honig einzigartig, dann sollte das Etikett das auch unterstreichen. Daher jetzt unverbindlich bei label network anfragen!