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Wer frisst den meisten Strom? Definitiv der Wäschetrockner! Er gehört zu Haushaltsgeräten mit dem höchsten Stromverbrauch. Dabei gilt auch eine andere Regel: Je älter das Gerät ist, desto mehr Strom verbraucht es. Genau bei solchen älteren Geräten lohnt sich der Tausch gegen ein energiesparendes Modell. Die effizientesten Modelle haben eine der folgenden Klassen: A+, A++ oder A+++.

Wäschetrockner Energieverbrauch

Ein größerer Energieverbraucher: Wäschetrockner

Wer auf der Suche nach einem neuen Kühlschrank, einer Waschmaschine oder Spülmaschine ist, der steht vor einer großen Herausforderung, die die Haushaltskasse langfristig schonen oder auch belasten kann: Welches Gerät ist bestens für den Haushalt geeignet? Hochwertig, preiswert und stromsparend – diese Attribute sollte das neue Gerät haben. Die konfuse Etikettierung mit vielen Effizienzklassen verwirrt die Verbraucher, wenn sie schon beim A+ Modell glauben, dass sie ein energieeffizientes Gerät zu kaufen gedenken. Die Europäische Union möchte jetzt die Energielabel-Angaben deswegen vereinfachen, sodass Klasse A nochmals übereinstimmend das energieeffizienteste Gerät kenntlich macht.

Immer weiter fortschreitende Anpassungen führten zu unübersichtlicher Etikettierung

Früher gab es die Klassen von A bis G. Als dann die modernen und stromsparenden Geräte auf den Markt kamen, wurden die zuzüglichen Pluszeichen eingeführt. Das Label an sich gibt es schon seit 20 Jahren. Die EU-Kommission hat am 15. Juli 2016 vorgeschlagen, die Pluszeichen bei der Kennzeichnung der Elektrogeräte entfernen zu lassen. So wird die A-Klasse einfach die höchste und effektivste sein. Dies ist auch unerlässlich, da die jetzige Kennzeichnung auf dem Energielabel die Käufer in die Irre führt. Das ist kein Wunder: Während Wasch- und Spülmaschinen, sowie Kühl- und Gefrierapparate die energieeffiziente Klasse A+++ aufweisen, wird bei Staubsaugern die allerbeste Gruppe mit A, bei Fernsehgeräten A+ sowie bei Lampen mit A++ ausgezeichnet.

Hinzu kommt, dass Konsumenten momentan bei vielzähligen Elektrogeräten zusätzlich noch zwischen den Klassen A+, A++ und A+++ auswählen können. Die Wahl wird eingeschränkt und vermeintlich denken Verbraucher, mit A+ bereits ein stromsparendes Gerät ausgesucht zu haben. Verbraucherschützer befürworten deswegen, dass die Ansprüche für die jeweiligen Effizienzklassen so festgesetzt werden, dass eine Erteilung der Geräte auf jede Klasse zustößt.

Des Weiteren soll das Energiebabel ebenso an anderen Stellen verbessert werden. Auf diese Weise sollen zukünftig die üblen Effizienzklassen, zu denen überhaupt keine Produkte im Handel zum Verkauf stehen, gar nicht mehr auftauchen. Nicht zuletzt sollen größere Waschmaschinen und Wäschetrockner, die infolge besonderer Berechnungsprozesse leichter tolle Effizienzklassen bekommen können, jedoch wegen ihrer Größe viel mehr Strom verbrauchen, zukünftig unterschiedlich bewertet werden. So ist beispielsweise bei Kühl- und Gefriergeräten der Betrag der A+++-Geräte seit Ende 2012 um 9 % gestiegen. Im gleichen Augenblick ging der ordinäre Stromverbrauch bei solchen Apparaten nicht zurück, da sie sich im Schnitt um 9 % vergrößerten. Es gibt ebenfalls ein Energielabel für alte Heizungen.

Energieeffizienz Klassen

Sollen in Zukunft wieder übersichtlicher sein: Energieeffizienzklassen

Die Neuheiten auf dem Energielabel

  • Die Wiederkehr der A bis G Skala für die Demonstration der Energieeffizienzklassen
  • Mithilfe integrierter QR-Codes und Links sollen Konsumenten in Zukunft extra Informationen über das Gerät bekommen
  • Eine zentrale, europäische Datenbank soll in Zukunft sämtliche kennzeichenpflichtigen Waren erfassen. Die Hersteller müssen deren Geräte anmelden lassen.

Bis es dazu kommt, sollen die Verbraucher beim Einkauf der Elektrogeräte folglich ganz genau hinsehen, wenn sie tatsächlich Strom und Geld sparen möchten.

Die neuen Labels werden aller Voraussicht nach frühestens nach Ende 2019 in den Läden zu finden sein. Eine Zustimmung muss von den EU-Ländern sowie vom Europa-Parlament kommen. Nach 15 Monaten kann die Umstellung in Kraft treten. Im folgenden Jahr werden die neuen Energieklassen A bis G die Elektrogeräte markieren und man kann sie in den Geschäften finden. Die Europäische Union hofft, dass die Konsumenten zukünftig mehr sparen, ebenso dass die Hersteller und Händler mehr Umsatz erfassen. Nach Informationen der verantwortlichen EU-Kommission sind Haushalte mit energieeffizienteren Haushaltsgeräten jährlich im Stande bis zu 50 Euro zu sparen.