Bieretiketten drucken, was ist wichtig?

Bevor wir uns näher auf das Bieretiketten Design einlassen, wollen wir uns auf einen Ausdruck werfen, der in aller Munde zu sein scheint. Craft Beer – aber was ist das eigentlich?

Ein Blick in die Geschichte des Craft Beers

Ursprünglich kommt dieser Begriff aus dem Amerikanischen; „craft“ = Handwerk und bezeichnete damit eine Biersorte, die „handwerklich“ in kleineren Brauereien hergestellt wurde. Mit anderen Worten, Bier, das nicht aus einen der Großbrauerei kommt und in kleineren Mengen erzeugt wurde. Inzwischen hat sich das aber etwas verändert. Unter Craft Beer versteht man mittlerweile Bier, das von unabhängigen Konzernen hergestellt wurde und sich besonders durch seinen einzigartig-hopfenartigen Geschmack auszeichnet. Craft Beer sticht aber nicht nur geschmacklich aus der Menge hervor, es zeichnet sich auch durch sein einzigartiges Branding der Marke aus. Die Etiketten auf den Flaschen sind unkonventionell und farbenfroh. Daraus ergibt sich, das Craft Beer nicht alleine von der Größe der Brauerei und Geschmack abhängt. Um sich als Craft Beer auszuzeichnen, muss sich diese Biersorte im Allgemeinen von den klassischen Biersorten abheben und spricht damit natürlich auch eine ganz andere Biertrinker-Kultur an als herkömmliche Biere.

Bieretiketten – wozu?

Man kann sich darüber streiten, hört man jedoch auf den Werbefachmann, scheint die überwiegende Meinung zu sein, dass oft die Verpackung, die Etikette, das Branding eines Produktes wichtiger ist als die Qualität. Damit Ihr Bier nicht in der Menge sprichwörtlich „ertrinkt“, brauchen Sie etwas, das Ihre Sorte auf den ersten Blick unterschiedlich erscheinen lässt.

Bieretiketten erzeugen eine „visuelle“ Qualität Ihrer Biersorte

Bier einschenkenMit anderen Worten, der Bierliebhaber „trinkt“ mit den Augen. Und das stimmt ganz speziell für den Craft Beer-Trinker. Sein Etikett ist stylisch, modern und vor allem aber außergewöhnlich. Der Craft Beer-Trinker sieht sich selbst anders als der durchschnittliche Donau-Insel-Fest-Biertrinker.
Bevor Sie sich über Farbe und Form den Kopf zerbrechen, gibt es ein paar grundlegende Fragen, die sich für das Branding Ihrer Biersorte überlegen sollten: Was will ich mit dieser Etikette sagen? Wenn ein potentieller Käufer meine Etikette anschaut, woran soll ihn das erinnern? Welche anderen Assoziationen will ich vermitteln? Wer ist meine Zielgruppe? – Wie die einzige blaue Kuh in der Herde – so wollen Sie Ihre Craft Beer Etikette.

Warum Ihre Etikette einzigartig sein soll – ist es wichtig, seine Zielgruppe zu kennen?

Einzigartigkeit in dem Entwurf kann zum Beispiel von der historischen Marke Ihrer Biersorte stammen. Ein besonderer Standort, hat die Stadt eine besondere Bedeutung? Alleine daraus lässt sich schon eine Nische ersehen, wo Ihre Biersorte hineinpassen könnte.
Eine andere Möglichkeit, gibt es einen besonderen Anlass? Zum Beispiel, die Olympischen Spiele in Brasilien sind gerade zu Ende gegangen – fast jede zweite Flasche im Supermarkt lieferte einen „goldenen“ Hinweis.
Vielleicht ist Ihre Sorte von der Jahreszeit abhängig, in der es erzeugt wird – dann könnte die Etikette darauf hinweisen. Herbst- und Winterbierfeste bieten eine großartige Möglichkeit, kreative-saisonale Themen in Ihre Etikette einfließen zu lassen. In diesem Zusammenhang lässt sich auch ganz leicht Ihre „klassische“ Etikette mit einem zweiten Thema verbinden. Ist Ihre Sorte eine limitierte Ausgabe? Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Halten Sie sich stets vor Augen, der Biertrinker, der auf sich etwas hält, trinkt mit den Augen – und dabei ist nicht selten auch der Preis zweitrangig. Das ist ganz besonders wichtig, wenn der Craft Beer-Trinker Ihre Zielgruppe ist.
Haben Sie einen guten Slogan, der ganz typisch für Ihre Zielgruppe ist? Zum Beispiel, wussten Sie, wie das 6-Pack ins Leben kam? Man(n) fand heraus, dass das 6-Pack das ideale Gewicht hat, um von einer Frau nach Hause getragen zu werden. – Keine gute Idee, wenn Sich auch Frauen zu Ihren Biertrinker-Enthusiasten zählen.

Liebe zum Detail

Ganz egal, wofür Sie sich letztendlich entscheiden, Liebe zum Detail ist ganz wichtig. Versichern Sie sich, dass Ihre Etikette klar und informativ ist. Dass Ihre Etikette a) das vermittelt was Sie sagen wollen und b) in dem potentiellen Käufer das Gefühl erweckt, „Mann, ohne diese Flasche Bier bin ich’s einfach nicht.“

Craft Beer Etiketten drucken

Bevor die fixfertige Etikette den Designer verlässt und den Sprung in die Druckerei macht, gibt es noch etwas zu bedenken. Zum erfolgreichen Branding Ihrer Biersorte gehört natürlich das allgemeine Gefühl, das die Flasche vermittelt. Gewöhnlich, wenn wir an Flaschenetiketten denken, denken wir in erster Linie an den zentralen Körper der Flasche. Dazu gehören jedoch auch noch der Flaschenhals, die Rückseite und der Kronkorken. Wie Sie das gestalten, hängt von Ihnen ab. Entschließen Sie sich für einfache und herkömmliche Formate, so sind diese entsprechend kostengünstiger, werden aber vom Biermarkt eventuellverschluckt. Schick und pfiffig sticht heraus.

Was muss eine Craft Beer Etikette aushalten, welche Papierqualitäten stehen mir zu Verfügung

Bieretiketten müssen dauerhaft unterschiedliche Temperaturen und Kondensierung aushalten, sollen sich nicht von selbst ablösen, aber doch müssen sie recyclingfreundlich sein. Um das zu erzielen, gibt es eine Reihe verschiedenster Papierqualitäten. Das sind Folien aus PVC, Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE).

Verfahren, Craft Beer Etiketten auf die Flasche zu bringen

Im Allgemeinen gibt es drei Verfahren, die Etiketten auf die Flasche zu bringen: a) Rollenetiketten, b) Selbstklebeetiketten oder c) Nassleimetiketten, wobei sich die erste Methode, die maschinelle Rollenetikette immer mehr am Markt durchsetzt.
Alle oben angeführten Papier Qualitäten sind für die Anbringung aller drei Verfahren geeignet.

Für alle Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!